Im Brautkleid auf der Harley

Von Arend Am 4. November 2011

Für richtige Biker ist das Motorradfahren mehr als nur ein Hobby, es ist eine Leidenschaft und eine Lebenseinstellung, weshalb sie sich auch beim Heiratswunsch für eine richtige Bikerhochzeit entscheiden. Ratsam ist es, die Gäste vorher darüber zu informieren, damit sie sich zwar elegant, gleichzeitig aber auch lässig kleiden. Ein kleiner Hinweis auf den Einladungskarten genügt da meist schon, da Biker häufig mit anderen Bikern, wie Kumpel Rollo, befreundet sind und auch die Familie das Brautpaar genau kennt und weiß, das Motorräder alles für sie bedeuten. Eine Bikerhochzeit zu feiern bedeutet nicht nur, mit dem Motorrad zum Standesamt bzw. zur Kirche zu fahren, sondern die Leidenschaft durch die Gestaltung des Festsaals auch optisch auszudrücken. Auch eine Kombi aus Klassik und Lässigkeit, Eleganz und Coolness lässt sich gut vereinen und macht das Event zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Bräute können auch durchaus in weiße Hochzeitskleider schlüpfen, da sie darin einen guten Kontrast zu ihren Bikes darstellen. So tauschen auch sie günstige Partnerringe, schneiden die Torte an und eröffnen das Buffet, tanzen dann aber eher zu Rockmusik, schlüpfen bei Kälte am Abend in Lederjacken und integrieren die Motorräder ins Fotoshooting im Grünen. Manche Pärchen wollen ihre Leidenschaft noch stärker ausdrücken und entscheiden sich für passende Outfits, sodass die Ladies dann gerne in enge Lederhosen und weiße Blusen schlüpfen, um dennoch hochzeitstauglich zu wirken, und auch die Männer nicht auf Lederkluft verzichten. Grundsätzlich kann jeder zur Hochzeit das tragen, was er möchte, so auch auf einer Bikerhochzeit. Vielleicht setzen sie sich mit ihren Gästen dann auch an einen großen Biertisch in den Garten und lassen sich Grillgut und Bier schmecken. Vielleicht ist eine Bikerhochzeit genau aus diesem Grund so beliebt, dass man einfach so sein kann, wie man ist und sich nicht an klassische „Regeln“ halten muss.

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